Die Wirtschaftsleistung Spaniens fällt stark. Der Autokonzern Daimler hat vorerst nicht genug Arbeit für seine Angestellten. Die Postbank hat im vergangenen Jahr Verlust gemacht. Und Chevron rechnet für das letzte Quartal des Geschäftsjahres mit einem Gewinneinbruch. Verfolgen Sie den Krisenticker auf manager-magazin.de.
9.25 Uhr: In Spanien ist die Industrieproduktion im November vergangenen Jahres eingebrochen. Die Produktion sei kalenderbereinigt um 15,1 Prozent zum Vorjahr abgesackt, teilte die spanische Statistikbehörde mit. Gestern war bereits ein deutlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit auf wahrscheinlich mehr als 13 Prozent in dem südeuropäischen Staat bekannt geworden.
8.50 Uhr: Die Postbank
8.10 Uhr: Die Umsätze im deutschen Einzelhandel sind im vergangenen Jahr stagniert. Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes lagen sie zwar nominal voraussichtlich zwischen 1,9 und 2,4 Prozent über dem Wert von 2007. Der reale Umsatz dürfte dagegen nur das Niveau des Vorjahres erreicht haben beziehungsweise leicht unter diesem liegen, teilten die Statistiker am Freitag mit.
7.50 Uhr:
Daimler
schickt von Montag kommender Woche an Zehntausende Mitarbeiter für mehrere Wochen in Kurzarbeit. Betroffen sind neben dem Stammwerk in Stuttgart-Untertürkheim auch das größte Werk des Konzerns in Sindelfingen (Kreis Böblingen) sowie mehrere andere Pkw-Fertigungen in Deutschland.
7.40 Uhr: Die deutsche Wirtschaft dürftenach Einschätzung von Bundesbank-Chef Axel Weber im Winterhalbjahr kräftig schrumpfen. "Insbesondere der Einstieg in das Jahr 2009 dürfte durch eine fortgesetzte Konjunkturschwäche gekennzeichnet sein", sagte Weber. Bereits das vierte Quartal 2008 sei wohl schlechterausgefallen als zuvor von der Bundesbank erwartet.
7.30 Uhr: Tokios Börse hat am Freitag Verluste verzeichnet. Der Nikkei-Index
7.20 Uhr: Der deutsche Aktienmarkt wird am Freitag vor den US-Arbeitsmarktdaten freundlich
erwartet. Die Experten von Finspreads taxierten den Frankfurter Aktienleitindex Dax
am Morgen um 1,05 Prozent höher bei 4930 Punkten. Händler werteten die Vorgaben insgesamt positiv.
6 Uhr: Der zweitgrößte US-Ölkonzern Chevron
erwartet für das vierte Quartal einen Gewinneinbruch. Das Ergebnis werde deutlich unter dem des dritten Quartals liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Verantwortlich dafür seien die niedrigen Öl- und Gaspreise. Zahlen nannte der Konzern zunächst nicht. Der Aktienkurs des Unternehmens gab nachbörslich rund ein Prozent nach. Von Reuters befragte Analysten rechnen mit einem Gewinn je Aktie von 1,84 Dollar und einem Umsatz von 59,2 Milliarden Dollar.
4.30 Uhr: Der insolvente Petrochemieriese Lyondell Basell glaubt an eine erfolgreich Umstrukturierung seiner weltweiten Geschäfte. "Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, um erfolgreich voranzugehen", sagte ein Sprecher am Donnerstag. Dazu gehöre auch der Verkauf von Unternehmensteilen. Die Firma erarbeite derzeit einen Plan für die Umstrukturierung ihres weltweiten Geschäfts, sagte er. Der Konzern hat Aussicht auf eine Übergangsfinanzierung von mehr als zwei Milliarden Dollar.
manager-magazin.de mit Material der Nachrichtenagenturen
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