minus plus
09.01.2009

Krisenticker

Spaniens Industrie bricht ein

Die Wirtschaftsleistung Spaniens fällt stark. Der Autokonzern Daimler hat vorerst nicht genug Arbeit für seine Angestellten. Die Postbank hat im vergangenen Jahr Verlust gemacht. Und Chevron rechnet für das letzte Quartal des Geschäftsjahres mit einem Gewinneinbruch. Verfolgen Sie den Krisenticker auf manager-magazin.de.

9.25 Uhr: In Spanien ist die Industrieproduktion im November vergangenen Jahres eingebrochen. Die Produktion sei kalenderbereinigt um 15,1 Prozent zum Vorjahr abgesackt, teilte die spanische Statistikbehörde mit. Gestern war bereits ein deutlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit auf wahrscheinlich mehr als 13 Prozent in dem südeuropäischen Staat bekannt geworden.

Hohe Arbeitsplatzverluste: Arbeitslosenquote in Spanien steigt
Zur Großbildansicht

Hohe Arbeitsplatzverluste: Arbeitslosenquote in Spanien steigt

© REUTERS
8.50 Uhr: Die Postbank Chart zeigen ist 2008 tief in die roten Zahlen gerutscht. Das stark negative Kapitalmarktumfeld habe das Ergebnis im vierten Quartal signifikant belastet, teilte die Deutsche Post-Tochter mit. Im Gesamtjahr sei deshalb ein deutlicher Verlust angefallen. Bis Ende September hatte die Bank, an der sich die Deutsche Bank bald mit bis zu 30 Prozent beteiligen will, ein Minus von 114 Millionen Euro verbucht.

8.10 Uhr: Die Umsätze im deutschen Einzelhandel sind im vergangenen Jahr stagniert. Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes lagen sie zwar nominal voraussichtlich zwischen 1,9 und 2,4 Prozent über dem Wert von 2007. Der reale Umsatz dürfte dagegen nur das Niveau des Vorjahres erreicht haben beziehungsweise leicht unter diesem liegen, teilten die Statistiker am Freitag mit.

7.50 Uhr: Daimler Chart zeigen schickt von Montag kommender Woche an Zehntausende Mitarbeiter für mehrere Wochen in Kurzarbeit. Betroffen sind neben dem Stammwerk in Stuttgart-Untertürkheim auch das größte Werk des Konzerns in Sindelfingen (Kreis Böblingen) sowie mehrere andere Pkw-Fertigungen in Deutschland.

7.40 Uhr: Die deutsche Wirtschaft dürftenach Einschätzung von Bundesbank-Chef Axel Weber im Winterhalbjahr kräftig schrumpfen. "Insbesondere der Einstieg in das Jahr 2009 dürfte durch eine fortgesetzte Konjunkturschwäche gekennzeichnet sein", sagte Weber. Bereits das vierte Quartal 2008 sei wohl schlechterausgefallen als zuvor von der Bundesbank erwartet.

7.30 Uhr: Tokios Börse hat am Freitag Verluste verzeichnet. Der Nikkei-Index Chart zeigen der 225 führenden Werte wies zuletzt 8836,80 Zähler auf, ein Minus von 0,45 Prozent. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,68 Prozent auf 855,02 Zähler. Uneinheitlich fällt dagegen das Bild an anderen asiatischen Märkten aus: Die Börse in Taiwan büßte 0,8 Prozent ein, der Aktienleitindex in Korea fiel sogar um mehr als 2 Prozent. Die Anleger in Hongkong, Shanghai und Singapur verbuchten dagegen Gewinne.

7.20 Uhr: Der deutsche Aktienmarkt wird am Freitag vor den US-Arbeitsmarktdaten freundlich erwartet. Die Experten von Finspreads taxierten den Frankfurter Aktienleitindex Dax Chart zeigen am Morgen um 1,05 Prozent höher bei 4930 Punkten. Händler werteten die Vorgaben insgesamt positiv.

6 Uhr: Der zweitgrößte US-Ölkonzern Chevron Chart zeigen erwartet für das vierte Quartal einen Gewinneinbruch. Das Ergebnis werde deutlich unter dem des dritten Quartals liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Verantwortlich dafür seien die niedrigen Öl- und Gaspreise. Zahlen nannte der Konzern zunächst nicht. Der Aktienkurs des Unternehmens gab nachbörslich rund ein Prozent nach. Von Reuters befragte Analysten rechnen mit einem Gewinn je Aktie von 1,84 Dollar und einem Umsatz von 59,2 Milliarden Dollar.

4.30 Uhr: Der insolvente Petrochemieriese Lyondell Basell glaubt an eine erfolgreich Umstrukturierung seiner weltweiten Geschäfte. "Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, um erfolgreich voranzugehen", sagte ein Sprecher am Donnerstag. Dazu gehöre auch der Verkauf von Unternehmensteilen. Die Firma erarbeite derzeit einen Plan für die Umstrukturierung ihres weltweiten Geschäfts, sagte er. Der Konzern hat Aussicht auf eine Übergangsfinanzierung von mehr als zwei Milliarden Dollar.

manager-magazin.de mit Material der Nachrichtenagenturen


Placement24

Placement24Ihr direkter Draht zu 2546 Headhunter-Firmen
Die Partner von Placement24 besetzen mehr
als 30.000 Premium-Jobs p.a. ab 60.000 Euro.
Kostenfrei Profil hinterlegen.

Gehaltsbenchmark:

Service
manager-magazin-Abonnement Abo-Service manager magazin mobil mm mobil Währungsrechner Währungsrechner
Angebote von A bis Z Angebote von A-Z SPIEGEL-Gruppe - Nachdruckrechte und Lizenzen Nachdrucke Werbung buchen Werbung buchen
Ihr persönliches Depot Depot Newsletter-Abo: managerupdate Newsletter-Abo Info: Wir über uns Wir über uns
E-Mail E-Mail RSS RSS-Newsfeed manager-magazin.de als Startseite einrichten mm.de als Startseite
Kurse Kurse Shop Shop  
Partnerangebote
Analysieren Sie online Ihren Standort im Vergleich zu den Besten mit CONTOR-REGIOContor-Regio: Analysieren Sie online Ihren Standort
Über 1000 Headhunter-Firmen: Kostenlos Profil hinterlegen 2546 Headhunter-Firmen: Jetzt Profil anlegen
Gehalts-Check: Verdienen Sie genug?Gehalts-Check: Verdienen Sie genug?
Seminarmarkt: Tanken Sie KarrierewissenSeminarmarkt: Tanken Sie Karrierewissen
Handytarife: Finden Sie den passenden TarifHandytarife: Finden Sie den passenden Tarif
Medführer: Finden Sie Ihren Arzt oder Ihre KlinikMedführer: Finden Sie Ihren Arzt oder Ihre Klinik


Original-Seite: Krisenticker: Spaniens Industrie bricht ein - manager-magazin.de
 Web-Blaster V2.21 Webblaster-Feld schließen
Die angezeigte Seite wurde durch den Web-Blaster geleitet und dadurch mit der Datenbank des Assoziations-Blasters verknüpft.

Der Web-Blaster ist ein alternativer Browser, der beliebige Webseiten mit Links anreichert. Der gesamte Vorgang geschieht in Echtzeit mit den Original-Daten, es werden keine fremden Daten auf dem Blaster-Server zwischengespeichert.

Um diese Seite unverändert und auf ihrem ursprünglichen Server zu sehen, muss der Webblaster abgeschaltet werden.

Webblaster abschalten