it’s just data / data lives forever

Sich mit Computern auszukennen heißt nicht unbedingt Pentiums übertakten oder alle Tastaturkürzel von Freehand 10 auswendig wissen. Um nicht zum Werkzeug des eigenen Werkzeuges zu werden ist es stattdessen notwendig, ein grundsätzliches Verständnis von den Vorgängen hinter und vor den Benutzungsschnittstellen zu entwickeln. Dieser einführende Kurs soll helfen, den Computer als Werkzeug und als Gestaltungsfläche zu begreifen.

Es finden vier Seminare statt, dabei werden folgende Themen behandelt:

  1. Das Interface als heiliger Gral in Medienkunst und -design
    Hier bitte die Kitschsensoren ausfahren: Wie stellt sich ein Computer dar? Welche grundlegenden Ideen stecken hinter aktuellen (User-)Interfaces? Und wie wirken sie auf die Benutzer ein?
  2. Interface-Kritik, Daten und Programme
    Programme werden gestartet, Daten werden geladen, aber am Ende wird doch nur alles »geöffnet«. Warum versteckt der Computer alles hinter Doppelklicks?
  3. Computer [retten die Menschheit|sind doof]
    Computer sind besonders gut darin, das Mögliche möglich machen. Wie schaffen sie die Illusion, darüber hinaus alles zu können, zum Beispiel zu verstehen, was ihre Benutzer ihnen eingeben? Wo sind Potentiale und wo hört’s auf?
  4. Wer ist das Werkzeug?
    Programme, zum Beispiel Werkzeuge für Gestalter von Adobe oder Macromedia oder Ballerspiele von SEGA, sind nicht vom Himmel gefallen. Dahinter stecken tolle Ideen, blöde Ideen, wirtschaftliche Interessen, Bedürfnisse der Benutzer, Fehler, die Entwicklungsgeschichte und vieles mehr. Also Augen auf bei der schöpferischen Arbeit oder dem zerstreuenden Spiel mit dem Computer!



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