| 17.00 |
Prof. Olia Lialina
Introduction
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| 17.20 |
Kerstin Guenther
Linkification
Das
Projekt Linkification ist eine mehr persönliche als wirklich wissenschaftliche
Untersuchung des Phänomens Link im Internet. Die Webseite behandelt Themen
wie die Entwicklung, Aesthetik, Visualisierung und Philosophie von Links
anhand von Beispielen. Durch die Struktur der Seite soll das Thema Link zudem
illustriert werden. Kerstin Guenther ist Studentin der Merz Akademie im
3. Semester
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| 17.40 |
Michael Gollmer
Bannerama
Als ein Medium der freien Verfuegbarkeit von Information wurde das Internet konzipiert: ein Medium, das dem User die Freiheit geben soll, aus der Fuelle weltweiter Information genau das zu waehlen, was ihn interessiert. Durch die Kommerzialisierung des Mediums jedoch wird dieser Gedanke pervertiert. Alle Register werden gezogen, um den User dorthinzubringen, wo der Werber ihn haben moechte. Andererseits kann Bannerwerbung auch als Kunstform betrachtet werden: die Kunst, aus den Rahmenbedingungen, die das Banner vorgibt, das Meiste zu machen.
Michael
Gollmer ist Student der Merz Akademie im 6. Semester
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| 18.00 |
Dragan Espenschied
Lebendige
Links || Hypertext Rueckwaerz
Um die Entwicklung der Architektur
des Webs voranzutreiben, lohnt es sich, das Konzept des Links in Frage zu
stellen. Die heutigen Hyperlinks haben nur eine Richtung: fort vom gerade
sichtbaren Datensatz zu einem anderen. Das Projekt CaterCapillar experimentiert
mit einem neuen Linkmechanismus und versucht einen ersten Schritt hin zu bidirektionalem
Hypertext. Eine detaillierte Beschreibung des Projektes wird sich auf den
Projektseiten selbst finden.
www.bodenstandig.de
www.assoziations-blaster.de
pigtures
Homepage
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| 18.20 |
Special guest:
Amy Alexander:
"the
content of every medium is another medium."
The
content of the internet is multimedia and links. The content of links is more
multimedia and links. The relationships among linked content on the internet
mirror the "six degrees of separation" relationships of humans. Plagiarist.org
as an examination of the net's culture through the dynamic (active) generation
of content created from other content (links). Amy Alexander (Los Angeles) has
worked in film, video, computer aimation and interactive media. She currently
teaches at California Institute of the Arts. Her personal work includes live
action, abstract animation, and interactive installation. Her most recent work
has been in Internet art, and she is currently exploring the integration of
interactivity and temporal structures in works involving "found" internet objects.
Her internet art projects include plagiarist.org and the Webby Award-nominated
"Multi-Cultural Recycler." Recent exhibitions include SIGGRAPH, Prix Ars Electronica,
ISEA, New York Digital Salon, Steirischer Herbst, Sinking Creek, Anima Mundi,
Werkleitz Biennale, and Festival Creacion Audiovisual de Navarra.
www.plagiarist.org
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| 18.50 - 19.10 |  Pausa |
| 19.10 |
Dirk Weyhoven
DPI 1. Parteitag
Dirk
Weyhoven ist Student der Merz Akademie im 6. Semester und Gruender der Deutschen
Internet Partei DPI
www.dpi-die-zukunft.de
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| 19.30 |
Alvar Freude
on.line-Demonstration
Protest und Demonstrationsfreiheit sind demokratische Grundrechte. //on.line-Demonstration\\
ist eine Initiative, die sich für die Etablierung einer legal anerkannten
Form des virtuellen Protestes einsetzt. Das Internet war lange Zeit ein Raum,
in dem mit Gesetzen vergleichbare Vorschriften nicht notwendig waren, um das
Zusammenleben der Netzgemeinde zu regeln. Mit der wachsenden Popularitaet
des Mediums und dessen Nutzung für wirtschaftliche und politische Zwecke
wurde das Netz jedoch zu einem rechtlichen, gesellschaftlichen und politischen
Thema. Die gleichen rechtlichen Instanzen, die bisher das Leben außerhalb des
Internets regulieren, nehmen sich nun auch des Netzes an. Bisher gibt es jedoch
keine Plattform für die Netzgemeinde, um innerhalb dieser Prozesse ihre
Interessen zu vertreten. Es gibt keinen virtuellen Entsprechungen zum Versammlungs-,
Streik- oder Demonstrationsrecht. Wenn die Netzgemeinde als "Bewohner" der Netzes
keine legale Moeglichkeit erhält, in kommenden gesetzgebenden Verfahren
als Interessengruppe aufzutreten, wird sich künftig die rechtliche und
vielleicht auch die technische Architektur des Internets ausschließlich an den
Beduerfnissen der Wirtschaft orientieren. Alvar Freude is a 7th semester
student of Merz Akademie and author of Assoziations-Blaster
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| 19.50 |
Special guest: Reinhold Grether
TOYWAR I
Mit
dem Sieg im Domainnamenstreit zwischen eToys und etoy hat sich die Netzkunstszene
als handlungsfaehiger und wirkmaechtiger globaler Akteur erwiesen. Reinhold
Grether hat wichtige Strategieelemente in diese Auseinandersetzung eingebracht
und gibt einen Erfahrungsbericht aus erster Hand. Dr. Reinhold Grether(Konstanz)
leitet das Projekt "Netzwissenschaft" an der Universitaet Konstanz, dessen Ziel
es ist, einen transdisziplinaeren Forschungsrahmen zu entwickeln, der in Form
und Inhalt das menschliche "Netzwissen" insgesamt thematisiert.
Etoy Kampagne
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