Do. 20.11. Kaizers Orchestra

20:00 Uhr | LKA/Longhorn | Stuttgart

Als die beiden Kaizers Orchestra-Gründer Janove Ottesen und Geir Zahl im Pennäleralter ihre ersten Demotapes aufnahmen, betrugen die Auflagen noch überschaubare 50 bis 100 Stück, die in die norwegische Einöde abverkauft wurden. Mittlerweile sind die beiden Musikerdie sich je nach kaizerlicher Laune gerne auch als The Jackal und Hellraizer nennen lassenund ihre sechsköpfige PolkanRoll-Truppe der erfolgreichste norwegischen Stromgitarren-Export. Ihr sieben Jahre altes Debütalbum „Ompa til du dor“ ist der meistverkaufte Silberling in norwegischer Sprache.
Dank ihres würzigen Soundeintopfs aus Tom Waits-Thekentristesse, skandinavischen Weisen, osteuropäischem Geigengewitter, Soul, Jazz und reichlich Punk-Verweisen haben sich die Kaizers sehr schnell auch außerhalb des nördlichen Kontinents von einem Geheimtipp zu einer Konzertverpflichtung entwickelt.

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Speisemeisterei Schloss Hohenheim

Speisemeisterei Schloss Hohenheim | S-Hohenheim | Olgastr. 133b | 0711/34 21 79 79

Junge, Junge was waren wir aufgeregt. Zehn Monate waren wir ohne Speisemeisterei, und jetzt: neue Macher, neue Räume, neuer Koch und ganz schön viele Diskussionen über die Kosten der Renovierungsarbeiten am Hohenheimer Schloss, die teilweise zu Lasten der Studis gingen.
Frank Oehler ist der neue Meister der Speisen. Der Mann aus dem Allgäu erkochte sich als Küchenchef im Erbprinz in Ettlingen bereits einen Michelin-Stern. Ob dieser mit ihm auch über der Speisemeisterei wieder aufgehen wird?
Das Sterneniveau soll bleiben, alles andere irgendwie anders sein. Das Gastronomen-Duo Gregor Scholz und Stephanie Benzingen, das auch das Café Scholz am Marktplatz betreibt, demonstriert das deutlich an ihrer Inneneinrichtung: jung und modern in Ansätzen statt schwer und elitär wie bisher. Ohne viel Firlefanz hingegen das ziemlich atemberaubende Essen. Die klare Ochsenschwanzsuppe (€ 18,-) ist so intensiv, wie sie sein soll. Die Einlage, hausgemachte Gänsestopfleber-Tortellini, werden auf einem extra Teller serviert und schmecken so fein, dass wir sie lieber so essen, statt sie in die Brühe zu plöppen. Das Hauptgericht, ein wunderbares Uni-Lamm (€ 34,-) – kommt es doch von der universitätseigenen Aufzucht – besucht uns gleich in zwei Gängen. Variante eins ist ein unglaublich zartes Lamm in Gewürztraminer geschmort auf Popcornpolenta, Variante zwei ist gebraten und mit Piccaaravioli serviert. Ebenso perfekt: der Traum von einem Rehrücken mit Maroniofennudeln (€ 33,-).

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