Lesen Sie zum Thema bitte auch das Special Pimp my Stick – Tipps und Tools für den Einsatz portabler Software
Oft erzeugt die Installation eines Windows-Programms nicht viel mehr als einen Eintrag im Startmenü und ein paar Icons, der Rest ist reine Kopierarbeit. Dann besteht eine gute Chance, es vom Stick laufen zu lassen – entweder, indem man es gleich darauf installiert oder indem man es nach der Installation von der Festplatte auf den Stick kopiert. Falls der Kandidat sich ziert, vom Stick zu starten, fehlen vielleicht bloß ein paar DLLs, die das Setup im Windows-Verzeichnis abgeladen hat. Kopiert man diese in das Verzeichnis der Anwendung, funktioniert mit ein bisschen Glück schon alles. Was genau geht und wie das im Detail funktioniert, steht im Beitrag "Software eintrichtern, Stickware Marke Eigenbau" in c't 14/07, den Sie im Heise-Kiosk als PDF für 50 Cent bestellen können.
Weniger Aufwand bereitet natürlich speziell für Sticks entwickelte oder angepasste Software, die dann nicht in der Registry herumfuhrwerken will, den Desktop nicht mit Icons und das Startmenü nicht mit neuen Programmgruppen zumüllt. Im Internet findet sich seitenweise USB-fähige Freeware. Das heißeste Alles-auf-dem-Stick-Paket bietet die PortableApps Suite
– sie enthält das komplette OpenOffice
, die Mozillas Firefox
, Thunderbird
und Sunbird
, den Virenscanner ClamWin
, einen Instant-Messenger und ein Sudoku-Spiel. In einer Lite-Version, die auch auf 256-MByte-Sticks Platz findet, ersetzt AbiWord
das dicke OpenOffice.
Audio und Video
Wer beim Besuch eines Bekannten im Hintergrund diesen fantastischen
Song aus dem CD-Player dudeln hört,
den er schon immer seiner MP3-
oder Ogg-Vorbis-
Sammlung einverleiben
wollte,
sich aber nicht gleich die ganze CD ausleihen möchte,
kann ihn gleich vor Ort grabben,
selbst wenn der Bekannte keine Ahnung hat,
was das überhaupt
ist –
sofern die richtigen Tools auf dem USB-Stick
in der Hosentasche dabei sind.