Da spürt man dauernd interessant erscheinende
Software im Internet auf und installiert
sie,
um dann festzustellen,
dass sie doch nicht ihren Zweck erfüllt.
Trotz Deinstallation
dieser unnützen
Programme reagiert das System im Lauf der Zeit immer langsamer,
weil sie auf der Festplatte oder in der Registry
Spuren hinterlassen,
die den Rechner bremsen. Mitunter startet
das System gar nicht mehr.
Mit den Windows-Hausmitteln lassen sich die Probleme oft nur schwer oder gar nicht beheben. Doch Microsoft stellt zahlreiche Tools bereit, die den Anwender schon im Vorfeld vor solchen Problemen bewahren und auch die Sicherheit erhöhen können. Sie können Nutzern, denen nach zahlreichen Versuchen in ihrer Verzweiflung kein weiterer Lösungsweg mehr einfällt, auch vor der zeitraubenden Neuinstallation des Systems und aller Anwendungen als Notanker bewahren.
Auch dem Anwender, der sein System nicht dauernd "optimieren" will, bietet Microsoft zahlreiche interessante Zusatzanwendungen, mit denen sich etwa Verzeichnisse übers Internet synchronisieren, Kinder beim Surfen vor ungeeigneten Inhalten schützen oder aus Fotosammlungen beeindruckende Diashows und Filmsequenzen mit Hintergrundmusik und Sprachausgabe erzeugen lassen.
Systemoptimierung und Pflege
Um ein weiteres
Betriebssystem zu installieren,
muss man nicht unbedingt Plattenplatz
für eine zusätzliche Partition freischaufeln
oder gar einen neuen PC anschaffen.
In vielen Fällen reicht ein Emulator,
der einen kompletten
PC per Software in einer abgeschotteten
Umgebung nachahmt.
So kann man auf einem PC sogar mit mehreren Betriebssystemen
gleichzeitig arbeiten und neue Software oder Konfigurationen
ausprobieren,
wobei das System auf dem Arbeitsplatzrechner
sauber bleibt.
Microsofts Virtual PC

emuliert
komplette PCs als virtuelle Maschinen (VMs)
und unterstützt
offiziell DOS,
Windows und OS/
2.
Bei unseren Experimenten
klappte auch die Linux-
Installation problemlos.
Zwar läuft
die Software offiziell nur unter Vista und XP Professional,
funktioniert unter XP Home
aber trotzdem –
der Anwender
muss jedoch bei der Installation und beim Start Warnhinweise wegklicken. (
axv)