Der "CD-Discounter" CD Wow hat sich nach Angaben der deutschen Landesgruppe der IFPI dazu verpflichtet, kĂŒnftig keine Importe aus dem auĂereuropĂ€ischen Ausland in Deutschland zu vertreiben. Die Firma habe seit 2003 CD-Alben "internationaler Topstars" aus dem Fernen Osten nach Deutschland importiert. Deshalb waren mehrere Musikfirmen juristisch gegen CD Wow vorgegangen.
So genannte Parallelimporte aus Staaten, die nicht dem EuropĂ€ischen Wirtschaftsraum (EWR) angehören, seien nach dem Urheberrechtsgesetz verboten, betont die IFPI. Das Urheberrecht sei territorial gebunden, Verbreitungsrechte mĂŒssten fĂŒr jedes Land gesondert erworben werden. Nur innerhalb des EWR gelte der Grundsatz des freien Warenverkehrs.
Anfang vergangenen Jahres hatte sich das in Hongkong ansĂ€ssige Unternehmen CD Wow bereits mit der Phonographic Industry (BPI) auĂergerichtlich geeinigt und entsprach den Forderungen der britischen Musikindustrie. Auch hier lautete der Vorwurf, CD Wow verkaufe unerlaubterweise CDs aus LĂ€ndern auĂerhalb des EWR in GroĂbritannien und Irland.
(anw/c't)
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