Die Kartellabteilung des US-Justizministeriums hat die Untersuchung möglicher Wettbewerbsverstöße der US-amerikanischen GPU-Hersteller ATI und Nvidia eingestellt. Das Ministerium hatte nach der Übernahme ATIs durch AMD im Dezember 2006 Ermittlungen gegen die beiden Konkurrenten aufgenommen und dabei Preisgestaltung und Vermarktungspraxis der Chiphersteller bei GPUs und Grafikkarten unter die Lupe genommen.
Das Justizministerium habe die Ermittlungen eingestellt und werde keine Maßnahmen ergreifen, teilte die AMD-Tochter am heutigen Montag mit. Für den angeschlagenen Chiphersteller AMD sind das gute Nachrichten. Der Konzern, der sich in einer tief greifenden Restrukturierung von der Chipfertigung trennt, gibt am kommenden Donnerstagabend das Ergebnis des dritten Quartals bekannt.
(vbr/c't)
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