L I T E R AT U R

L E S U N G
21. Januar 2006
um 20.30 Uhr
Ah, das Love-Ding!
ein Essay von Monika Rinck

Was stellt sich ein, wenn Leute etwas zusammen machen? Was wäre das, was nur die Gruppe enthalten kann? Und vor allem: »Wie geht vorbereitenIn ihrem poetischen Essay »Ah, das Love-Ding!« erkundet Monika Rinck die Transiträume und changierenden Übergänge von Singular zu Plural. Nicht Sublimierung, Substitution oder Entzug gibt sie den Protagonisten dieser »éducation sentimentale« dabei auf, sondern eine Einübung in die »Neuerziehung der Wünsche«. Gegen die Reduktion gebotener Komplexität, gegen »sentimentalisch-terroristisches Einsamkeitsfieber« und die Zermürbung aller Beteiligten formuliert sie eine heutige Form der romantischen Idee des unendlichen Gesprächs und verfolgt die Wendung zum Glückenden: auf etwas, auf den und die Anderen zu.

»verzückend frei flottierender Assoziationsdrang« Nicolai Kobus, taz

»Rincks Gedichte leben von der Extravaganz, von einer meist wundervollen Verschrobenheit nicht nur im Ton und in der Bildsprache, sondern auch in der Bereicherung des lyrischen VokabularsRainer Stolz, tip Berlin



# Monika Rinck: Ah, das Love-Ding!
# Ein Essay_kookbooks _Reihe Essay
# herausgegeben von Daniela Seel _ Band 2
# 200 Seiten mit Zeichnungen von Andreas Töpfer, ISBN 3-937445-20-X



Vergeuden, den Tag
Gedichte von Tom Schulz

In seinen neuen Gedichten zeigt sich Tom Schulz als Nachfahre jener Abenteurer, die der modernen Dichtung den Weg bereiteten: der mittelalterlichen Troubadoure. Er führt uns an Orte, die wir aus eigener Anschauung zu kennen meinen, und solche, die erst durch seine Worte erfahrbar werden, denn »die Erfindung aller Wege geschieht / gerade jetzt«. Seine Tonlagen reichen dabei von verspielt bis elegisch, von sozialkritisch bis zärtlich. So erzählen diese Lieder eines heutigen Fahrenden und Schauenden vom karibischen »grünen Gewitter der See« ebenso wie von den »Untoten / der 23. Straße« und nicht zuletzt immer wieder von der »Blindenschrift« Liebe.

»Hier wird das Gedicht auf eine subtile Art politisch, fast ohne dass der Leser es merkt.Tom Schulz ... versteht es, die Sprache auf Bilder hin abzuscannen, die sich beim Leser tief ins Gedächtnis graben ... Nie lag in tristen Neubaublöcken so viel Poesie: Was bleibt, aber ›stiften Elf-Tankstellen‹.« Guy Helminger, Luxemburger Tageblatt

# Tom Schulz: Vergeuden, den Tag · Gedichte
# kookbooks _ Reihe Lyrik
# herausgegeben von Daniela Seel _ Band 7

 

 





Original-Seite: Vergeuden, den Tag · Gedichte von Tom Schulz Ah, das Love-Ding! ein Essay von Monika Rinck # herausgegeben von Daniela Seel _ Band 2 # 80 Seiten, ISBN 3-937445-22-6
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