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Gewinnabschöpfung: 25.000 Euro für den Bundeshaushalt
Berlin, 7. Januar 2009
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries nahm heute einen auf das Bundesamt für Justiz ausgestellten Scheck in Höhe von 25.000 Euro entgegen. Die Firma Lidl hatte sich in einem gerichtlichen Vergleich mit dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) zur Zahlung des Betrages bereit erklärt, nachdem dieser ein Verfahren gegen das Unternehmen wegen irreführender Werbung für Matratzen mit einem veralteten Testergebnis angestrengt hatte.
Damit gelang es dem Verbraucherzentrale Bundesverband erstmalig, einen sogenannten Gewinnabschöpfungsanspruch zu realisieren.
Das im Gesetz für unlauteren Wettbewerb (§ 10 UWG) geregelte Gewinnabschöpfungsverfahren ermöglicht den Einzug unlauter erwirtschafteter Gewinne zu Gunsten des Bundeshaushaltes, die das Bundesamt für Justiz dann vereinnahmt - und erweist sich als wirksames Instrument für den Verbraucherschutz.
Jocelyn B. Smith und Berlin Kidz singen "Higher Love"
Berlin, 9. Dezember 2008
Musik gegen Landminen im Bundesjustizministerin: Die Soul- und Jazzsängerin Jocelyn B. Smith und 50 Berliner Schulkinder sangen "Higher Love". Mit diesem Song unterstützt die Berliner Soulsängerin Jocelyn B. Smith bereits seit Anfang 2008 das Aktionsbündnis www.landmine.de und wirbt auf so für ein vollständiges Verbot von Streumunition. Das Bündnis möchte besonders auf die vielen Kinder aufmerksam machen, die bereits Opfer von Streumunition wurden und immer noch in Gefahr sind, durch unzählige unentdeckte Blindgänger verletzt zu werden. Aus der Initiative von Jocelyn B. Smith hat sich mittlerweile ein umfangreiches Musikprojekt entwickelt. Impressionen, Bilder und mehr...
Zypries liest Märchen der Gebrüder Grimm
Berlin, 9. Dezember 2008
"Märchenstunde" mit der Bundesjustizministerin: Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Politiker erzählen Märchen" hat Brigitte Zypries Berliner Schülerinnen und Schülern Märchen der Gebrüder Grimm vorgelesen. Die Aktion soll nicht nur dabei helfen, Kinder an die klassischen Märchen und Sagen heranzuführen, sondern auch ein bedrohtes Kulturgut ins Bewusstsein der Gesellschaft zurückrufen.
Die Herausgeber der berühmten Märchen, die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm, lebten und arbeiteten viele Jahre in Kassel, der Geburtsstadt von Bundesjustizministerin Zypries. mehr ...
Mehr Kinder- und Jugendschutz durch erweitertes Führungszeugnis
Berlin, 26. November 2008
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat heute einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, mit dem ein erweitertes Führungszeugnis eingeführt wird. Künftig sollen Führungszeugnisse dem Arbeitgeber in weit größerem Umfang Auskunft darüber geben, ob Stellenbewerber wegen bestimmter Sexualdelikte an Kindern und Jugendlichen vorbestraft sind.
"Kinder und Jugendliche müssen ganz besonders vor Straftaten - insbesondere vor Sexualdelikten - geschützt werden. Aus der kriminologischen Forschung wissen wir, dass solche Taten oft traumatisierende und lang anhaltende Auswirkungen auf die weitere Entwicklung der Kinder haben. Deshalb muss alles getan werden, um solche Taten zu verhüten. mehr...
Zypries beim 3. Nationalen IT-Gipfel in Darmstadt
Darmstadt, 21. November 2008
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat beim 3. Nationalen IT-Gipfel am 20. November 2008 in Darmstadt mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien diskutiert. Unter anderem ging es um die Frage, wie Bürgerinnen und Bürger ihre Persönlichkeit auch in der digitalen Welt frei entfalten und dabei rechtlich effektiv geschützt werden können.
"Gemeinsam müssen wir Lösungen entwickeln, was Staat und Wirtschaft, was aber auch jeder Einzelne unternehmen kann, um die Chancen, die das Internet bietet, zu realisieren und Missbrauch zu verhindern", betonte Zypries.
Sowohl Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel als auch Bundesjustizministerin Brigitte Zypries haben sich dafür ausgesprochen, den Gipfelprozess im nächsten Jahr fortzusetzen.
Der 4. Nationale IT-Gipfel wird voraussichtlich im November 2009 stattfinden.
Das neue GmbH-Recht
Berlin, 30. Oktober 2008
An diesem Samstag, dem 1. November 2008, tritt das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) in Kraft. Damit ist die umfassendste Reform des GmbH-Rechts seit Bestehen des GmbH-Gesetzes von 1892 abgeschlossen.
Die grundlegende Modernisierung des GmbH-Rechts orientiert sich an folgenden Maximen: Flexibilisierung und Deregulierung auf der einen Seite, Bekämpfung der Missbrauchsgefahr auf der anderen. Besondere Neuerungen sind das Musterprotokoll für unkomplizierte GmbH-Standardgründungen sowie eine neue GmbH-Variante. mehr...
Brigitte Zypries: "Die Renaissance der Rechtspolitik"
Berlin, 28. Oktober 2008
"Die Renaissance der Rechtspolitik. Zehn Jahre Politik für den sozialen Rechtsstaat", so lautet der Titel des soeben erschienen Buches von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften stellte Dr. Heribert Prantl, Ressortleiter bei der Süddeutschen Zeitung, das Werk nun der Öffentlichkeit vor. In 31 Einzelbeiträgen renommierter Autorinnen und Autoren aus Praxis, Wissenschaft und Politik werden darin die wichtigsten Reformen des vergangenen Jahrzehnts beleuchtet. Zusammen bilden sie eine umfangreiche Bilanz von zehn Jahren Politik für den sozialen Rechtsstaat.
"Unsere Gesellschaft ist toleranter, ihre Gesetze sind gerechter und die Justiz ist moderner geworden", resümierte Brigitte Zypries in ihrer einleitenden Rede. Besonderer Gast des Abends war ihr Luxemburger Amtskollege Luc Frieden. Der Mitautor des Buches hob die verstärkte Harmonisierung des Europäischen Rechts als wichtigen Bestandteil zukünftiger Rechtspolitik hervor. Bilder...
Mehr Rechte für Fahrgäste
Berlin, 1. Oktober 2008
Fahrgäste sollen bessere Rechte bei Verspätungen bekommen. Auf Vorschlag von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat das Bundeskabinett heute einen Entwurf für ein Fahrgastrechtegesetz beschlossen. Er knüpft an Regelungen einer bereits verabschiedeten EU-Verordnung an, die am 3. Dezember 2009 in Kraft tritt und dann EU-weit verbindlich gilt. Das neue Fahrgastrechtegesetz soll noch vor der Hauptreisesaison 2009 in Kraft treten.
"Die Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer in Deutschland sollen so schnell wie möglich verbesserte Rechte erhalten, wenn sie unter Verspätungen im Bahnverkehr leiden müssen. Deshalb warten wir nicht auf das In-Kraft-Treten der EU-Verordnung, sondern regeln für innerdeutsche Fahrten im Nah- und Fernverkehr die Rechte der Bahnkunden so zügig wie möglich", sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries in Berlin. mehr...
Zypries fordert vollständige Gleichstellung homosexueller Partnerschaften
Berlin, 24. September 2008
Heute hat das Bundeskabinett die Antworten auf eine Große Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Stand der rechtlichen Gleichbehandlung homosexueller Partnerschaften beschlossen. Daraus wird deutlich: Mit dem Inkrafttreten des Lebenspartnerschaftsgesetzes im Jahr 2001 begann ein Prozess der Gleichstellung von Eheleuten und gleichgeschlechtlichen Paaren, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben. Der Gesetzgeber ist seither auf diesem Weg gut vorangeschritten.
Das Bundesverfassungsgericht hat dem Gesetzgeber einen weiten Spielraum gegeben, der noch nicht ausgeschöpft ist. Im Koalitionsvertrag haben die Regierungsparteien ausdrücklich festgestellt, dass die Gesellschaft toleranter geworden ist, auf Minderheiten Rücksicht nimmt und unterschiedliche Lebensentwürfe akzeptiert, ferner dass unsere Rechtspolitik diese Entwicklung weiter begleiten und fördern werde. Dennoch werden Eheleute und Lebenspartner im Steuerrecht weiterhin unterschiedlich behandelt. Diskriminierungen gibt es außerdem im Beamtenrecht. Auch bei der gemeinsamen Adoption von fremden Kindern werden Lebenspartner anders behandelt als Eheleute. mehr...
Gesetz zum Schutz des geistigen Eigentums tritt in Kraft
Berlin, 1. September 2008
Am 1. September 2008 ist das Gesetz zur Umsetzung der EU-Durchsetzungs-Richtlinie in Kraft getreten. Das Gesetz erleichtert den Kampf gegen Produktpiraterie und stärkt damit das geistige Eigentum.
Das Gesetz setzt die Richtlinie 2004/48/EG durch eine Novellierung von mehreren Gesetzen zum Schutz des geistigen Eigentums um: Patentgesetz, Gebrauchsmustergesetz, Markengesetz, Halbleiterschutzgesetz, Urheberrechtsgesetz, Geschmacksmustergesetz, Sortenschutzgesetz







