Filter / Zensur / Kontrolle
Von Dragan Espenschied und Alvar C.H. Freude, 19.01. 2001, 06:46:14

Möglichkeiten zur inhaltlichen Kontrolle im Netz bestehen
 
 
Schon heute wird die Freiheit des Internets aus verschiedenen Gründen, jedoch größtenteils aus wirtschaftlichen Interessen, eingeschränkt. Doch selbst das auf den ersten Blick harmlos wirkende System der freiwilligen Selbstkontrolle muss als für das Netz untauglich abgelehnt werden.
  1. Link in neuem Fenster anzeigen»Die Standardisierung der Zensur«
Mit dem PICS-Standard hat das World Wide Web Consortium eine technische Grundlage für effektive Inhaltliche Kontrolle im WWW vorgestellt. Aus der daraus resultierenden Verantwortung will sich das Consortium jedoch heraushalten.

2. Link in neuem Fenster anzeigen»Kontrolle über das Kopieren«
Das Kopieren urheberrechtlich geschützter Daten ist bisher für den persönlichen Gebrauch erlaubt. Eine Arbeitsgruppe der Medienindustrie arbeitet gar an technischen Lösungen, die das Anfertigen von Kopien über das Netz kontrollieren sollen. Was im Umgang mit Medien legal ist und was nicht, soll künftig nicht von Politik sondern von Technologie bestimmt werden.

3. Link in neuem Fenster anzeigen»Die digitale Schere im kopf«
Eine Zensur findet nicht statt. Aber auch kein Schutz vor Einschüchterungstaktiken, welche die persönliche Freiheit einschränken.

4. Link in neuem Fenster anzeigen»Filtersysteme sind grundsätzlich abzulehnen«
Ein Internet-Filter bannt keine Gefahr, er blendet sie nur aus dem Netz aus. Einschränkungen der Meinungsfreiheit, die von Filtern ausgehen, sind weit gravierender.
 
 
 
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