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Heute bekam ich sehr seltsame Werbung. Herr Ralph M. von der P. GmbH aus Mittenwalde hat sich sogar die Mühe gemacht, einen echten, per Hand unterschriebenen Werbe-Brief zu verschicken – anders als so manch anderer ominöser E-Mail-Spam!

Nur leider geht aus seinem Brief in keinster Weise hervor, was er denn überhaupt will:

Die P. GmbH geht neue Wege und startet durch. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir die Zukunft neu und innovativ gestalten.

Aha, toll, die Zukunft neu und innovativ gestalten. Wow! Ja, aber um was geht es denn?

Ich möchte Ihnen heute eine Zusammenarbeit unserer Unternehmen anbieten. Damit Sie davon optimal profitieren, ist es für mich unerlässlich mit Ihnen gemeinsam Details, Konditionen und Fakten zu besprechen und diese speziell an Ihre Bedürfnisse anzupassen.

Das ist ja schön, Herr M. Ich hätte da sogar ein paar Bedürfnisse. Ein paar gute Entwickler werden Sie wahrscheinlich nicht zur Hand haben, fürs erste würde es aber auf ein wenig helfen, beim Aufräumen der Überreste der LederhosenSpankingKochlöffelFraktion zu helfen. Das geht sogar von zu Hause aus ...

Sollten Sie Interesse an einer Kooperation haben, zögern Sie bitte nicht, sich mit mir in Verbundung zu setzen. Ich freue mich bereits jetzt sehr darauf, mit Ihnen persönlich in den nächsten Tagen über unser Angebot zu sprechen.

Hmmm, ich frage mich ja, ob in dem Brief irgendwas mit unsichtbarer Farbe geschrieben wurde, denn ich kann beim besten Willen kein konkretes Angebot entdecken. Herr M., machen wir es doch einfach so: sie säubern ein wenig den Blaster, und dann schaun wir mal weiter – ist das nicht eine gute Idee?

Leider ist aber zu befürchten, dass Herr M. uns nur komische Partnerprogramme der P. GmbH bzw. deren „Gewinnspiel-Service“ andrehen will. Daran habe ich nun aber wirklich keinen Bedarf.

 

War dein erster Gedanke jetzt auch: Wer sucht denn so was? Wir denken, es waren Southpark-Fans.


Sexueler Belästigungs Panda - MyVideo

Tatsächlich gehört der sexuelle Belästigungs Panda zu den Suchanfragen, die Google in den letzten zehn Tagen gestellt wurden und die im Blaster mündeten. Wir haben die Suchanfragen weiter ausgewertet. Hier sind ein paar der Ergebnisse. Verlinkt wurden jeweils, soweit auffindbar, die Blaster-Begriffe, bei denen die Nutzer rauskamen. Bei denen, die ich nicht finden konnte, muss der Alvar noch mal mit seinen geheimen Waffen nachhelfen :) [Update: Die sehr geheime Geheimwaffe grep hat noch ein paar Details zu Tage gefördert.]
 

Das mal als erste kleine Auswahl :)

 

Dass uns Spammer mit E-Mails überschütten ist nichts neues – gestern hat alleine mein Spamfilter 4416 Spam-Mails gefressen.

Wenn aber doch mal Spam in meiner Inbox landet, dann setze ich häufig eine Beschwerde beim Provider des Absenders ab. Vor ein paar Tagen hat es einen Kunden von Hosteurope getroffen. Hosteurope gab die Daten der Spambeschwerde inklusive persönlicher Daten an den Spammer weiter (vorsichtig gesagt ist das kein guter Stil, liebe Leute bei Hosteurope!), daraufhin rief der Spammer an:

Das ist kein Spam, nur ein Linktausch-Angebot!

Achso, alles klar, nur ein Linktausch-Angebot. Für irgendeine komische Flirt-Website, Singleparty, eine Heilpraktikerin usw. Also auch noch ein elender Suchmaschinen-Spammer.

Suchmaschinen-Spam? Warum das denn?

Tja, irgendwie hat der Typ es nicht so ganz verstanden, warum sein tolles Angebot Spam war, und warum seine Seiten hoffentlich bald bei Google abgestraft werden. Über meinen Hinweis, sich zumindest mal rechtlichen Rat einzuholen war er doch stark verwundert und fragte, warum man denn nicht anderen Leuten tolle Geschäftsvorschläge schicken dürfe.

Ja, warum denn nicht? Wenn jeder, der irgendwas im Blaster findet, zu dem er uns tolle Geschäftsvorschläge schicken könnte, uns mit einer tollen Mail beglücken würde, dann wären das ja nur ein paar tausen Spams mehr pro Tag …

Nunja, das nächste mal geht sowas zum Anwalt. Nur schade, dass man als Spam-Opfer von den Abmahngebühren keine Einnahmen hat sondern nur das Risiko trägt. Liamara, hättest Du nicht Jura studieren können? ;-)

Apropos Spam: Spam im Blaster

Seit einiger Zeit haben wir ein relativ effektives Anti-Spam-Verfahren für den Blaster selbst implementiert. Gestern wurden im deutschen Blaster 291 Spams geblockt, 685 im englischen. Es sollten keine von Spambots automatisch eingetragenen Spam-Einträge mehr durchkommen, oder?

Achtung Achtung! Der philippinische Gesundheitsminister Francisco Duque rät:

„Schmutzige Geißeln können zu Tetanus und anderen Infektionen führen.“
Sein Rat an die Freiwilligen: Vor dem Auspeitschen gegen Tetanus impfen lassen und darauf achten, dass die „Geißeln gut gewartet sind“.

Dies dokumentiert Spiegel Online in einem Artikel über bizarre Osterrituale. Nicht nur auf den Phillippinen sind diese verbreitet:

Weltweit gibt es unter Katholiken zum Karfreitag schmerzhafte Rituale. Gläubige gehen den Jesu Leidensweg mit riesigen Kreuzen nach, peinigen sich, indem sie große Holzstapel auf ihrem Rücken tragen.

Die Geißelungen sind also vielfältig. Eisennägel in die Hände, Bambusstöcke auf den eigenen Rücken schlagen... Warum sind die Prügelstrafenfetischisten im Blaster eigentlich nicht so kreativ? Hier ist