Alvar C.H. Freude

Diplom-Kommunikations-Designer (FH)
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KERNKOMPETENZEN

Kompetenz in vielen Bereichen: meine interdisziplinäre Ausbildung, meine umfangreiche Online-Erfahrung (siehe Vita), mein technisches Know-How und mein gesellschaftspolitisches Engagement, machen mich zu einem Allrounder.

Konzeption von komplexen Websites und Community-Systemen

Bei der Konzeption von umfangreichen Online-Projekten ist es wichtig, von Beginn an nicht nur die kreativen Ideen zu fördern, sondern sich mit allen Fragen der Umsetzung zu beschäftigen. Leider setzt sich insbesondere in den »Kreativagenturen« nur langsam die Erkenntnis durch, dass ein wirklich interdisziplinäres Arbeiten von Anfang an unabdingbar ist, wenn man nicht nur bei den Kreativwettbewerben, sondern auch bei den Internet-Nutzern gewinnen will.

Als Referenzen seien beispielhaft zwei Projekte genannt: Im Januar 1999 ging der Assoziations-Blaster (vgl. Projekte) online, mit rund einer Million Seitenabrufen im Monat einer der wenigen großen und erfolgreichen nichtkommerziellen Online-Communities in Deutschland. Die dabei gewonnene Erfahrung konnte ich in anderen Projekten nutzen, so zum Beispiel bei Europhie, der »Internet-Kampagne des Jahres 2001«, bei und mit der AGI GmbH für die Hypovereinsbank erstellt (vgl. Vita).

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Entwicklung von komplexen Web-Applikationen

Gute Planung, saubere Dokumentation, die richtige Wahl der Technologie und natürlich die Beherrschung dieser sind Voraussetzungen für qualitativ hochwertige Applikationen.

Für umfangreiche Web-Anwendungen bevorzuge ich die Programmiersprache Perl in der in den Apache Webserver integrierten Variante namens mod_perl. mod_perl ist deutlich mehr als die ultraschnelle Schwester von CGI, sondern bringt viele weitere Möglichkeiten mit sich. Zudem gibt es für Perl, im Gegensatz zu anderen Web-Script-Sprachen, tausende einfachst zu installierende Module, die einem das Leben deutlich erleichtern können.
Als Datenbanksystem bevorzuge ich in der Zwischenzeit PostgreSQL vor MySQL: Geschwindigkeit, Sicherheit, Stabilität und Funktionsvielfalt sprechen für sich.

Als Referenzen eignen sich prinzipiell alle meine Online-Projekte. Denn auch wenn es oft nicht so aussieht werkelt im Hintergrund meist ein in Perl geschriebenes Apache-Modul. So auch bei den paar Seiten auf dieser Homepage. Ansonsten möchte ich noch auf den insert_coin-Filter hinweisen, ein Proxy komplett als mod_perl-Applikation geschrieben. Auch das im Theorie-Teil verwendete Content-Management-System mit spezieller Fußnoten-Verwaltung, Suchmaschinen-freundlichen Adressen und integriertem Forum ist eine Eigenentwicklung.

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Optimieren von Webseiten für Suchmaschinen

Suchmaschinen sind ein unverzichtbarer Helfer für jeden Internet-Nutzer. Website-Betreiber möchten möglichst auf den ersten Rängen gelistet werdendoch oftmals erfüllen Webseiten noch nicht mal die Kriterien, damit die von den automatisierten »Crawlern«, »Spidern« oder »Robots« der Suchmaschinen erreicht werden können.

Damit ein Anwender eine Seite also überhaupt finden kann, müssen eine Reihe von Vorgaben erfüllt sein, die am besten gleich bei der technischen Konzeption berücksichtigt werden. Anschließend kann mit gezielter Optimierung das Suchergebnis verbessert werden. Wenn das ganze dann freundlich und ohne Spam abläuft, freuen sich die Nutzer und Suchmaschinen-Betreiber ...

Referenz? Suchen Sie doch mal bei Google nach Freude ...

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Usability und Website-Evaluation

Usability, die Benutzbarkeit von Interfaces ist sehr wichtig für den Erfolg von Webseiten. Was bringt es, wenn potentielle Nutzer eines Online-Angebotes gleich zu Beginn die Website genervt verlassen oder wenn sie das Gesuchte nicht finden?

Selbstverständlich ist es wichtig, dass Webseiten gut aussehen; aber ebenso wichtig ist, dass sie gut bedienbar sind. Neben einer herkömmlichen Analyse kann ich Ihnen mit Hilfe einer selbstentwickelten Spezialsoftware eine detaillierte Analyse des Benutzerverhaltens bieten. Auch das Verhalten der Nutzer innerhalb von Flash-Animationen als auch die Verweildauer der Nutzer auf einer einzelnen Seite kann damit analysiert werden.

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Geschwindigkeits-Optimierung von Software

Auch in Zeiten schneller Computer sind sie nicht schnell genug. Oder meist ist nur die Software zu langsam!
Es gibt nahezu kein Programm, das nicht noch beschleunigt werden kann, »auf diesem Rechner geht es nicht schneller« ist meist nur eine billige Ausrede.

Referenzen: Calamus Rastergenerator, 200 mal schneller als das Originalgeht nicht schneller«); der Assoziations-Blaster verlinkt auch mit über 25 000 Stichwörtern jeden Text in Bruchteilen von Sekunden, i.d.R. zwischen 5 und 10 Millisekunden (Athlon XP 2000+); der insert_coin-Filter zerlegt und manipuliert pro Sekunde mehrere Megabyte HTML-Code auf einem handelsüblichen PC; das insert_coin-Forum berechnet die komplette Baumdarstellung von 1500 Forums-Einträgen inkl. HTML-Ausgabe selbst auf einem alten 300-MHz Pentium II in 0,3 Sekunden ...

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Internet, Gesellschaft und Politik

Als das Internet Anfang der 90er Jahre an Popularität gewann, versprach es vor allem Freiheit: Preiswerte Ausrüstung verschaffe Zugang zu einem alternativen sozialen Raum, in dem Informationen jeder Art frei fließen würden. Publizieren sei ebenso einfach wie Lesen.

Am Ende des Jahrzehnts hat sich die allgemeine Vorstellung vom Netz gewandelt: Nach dem Eroberungsfeldzug der Wirtschaft scheint vor allem das bequeme Einkaufen per Mausklick vom Sofa aus die eigentliche Bestimmung des Mediums zu sein. Die einstigen Freiheitsversprechen verwandelten sich in Chancen: Jeder könne nun für wenig Geld seinen eigenen Webshop eröffnen und am Internet-Boom teilhaben!

Inzwischen fließen zunehmend wichtige und persönliche Daten über das Netz, während gleichzeitig Überwachung und Kontrolle des Datenverkehrs zunehmen. Dadurch wird Netzwerk- und Software-Design zum politischen Thema.

Auf der einen Seite nimmt zwar die Nutzung des Internets als Vertriebs-, Kommunikations- und Unterhaltungskanals zu, gleichzeitig findet die kompetentere Diskussion über die Bedeutung des neuen Mediums, und auf welche Weise normative Wertevorstellungen transportiert werden (sollen), nur in kleinen Zirkeln statt, an der die exekutiven, judikativen und legislativen Organe weitgehend unbeteiligt sind. Stellvertretend seien hier das Online-Magazin Telepolis sowie die die Mailinglisten FITUG-Debate und Netlife genannt. Dem gegenüber steht eine Schar von Konsumenten, die sich einem Medium überantwortet, das sie nicht (mehr) verstehtund durch entsprechendes Interface-Design, sowie technische Hürden auch nicht verstehen kann. Vgl. Dragan Espenschieds Analyse des AOL-Interfaces.

In den nächsten Jahren wird sich die weitere Entwicklung des Kommunikationsmediums Internet entscheiden. Nur wer entscheidet? Und welches Verständnis haben die Entscheider von dem Medium, über das sie entscheiden? Jahrelang lagen die Entscheidungen über Netzwerkdesign bei den Technikern, die das Netz erschufen. Heute bestimmen zunehmen politische und wirtschaftliche Interessen grundsätzliche Entscheidungen.

Computerfreaks und die heutigen Entscheider können oft nicht miteinander reden, der eine versteht den anderen nicht, will ihn vielleicht auch nicht verstehen. Ein beiderseitiges Misstrauen ist an der Tagesordnung. Aber jenseits von einfachen Lösungen gibt es noch viele weitere Wege. Ich setze mich dafür ein, dass sowohl Entscheider als auch Öffentlichkeit mit den Netizens, den Bewohnern des Netzes, miteinander ins Gespäch und einander verstehen lernen.

Referenzen: Vorträge, Materialsammlung zu Sperrungsverfügungen

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